Getrampt oder mit dem Moped
Kürzlich hab’ ich wieder häufiger ein Lied gehört, dass ich schon gut leiden mochte als es 1973 neu war. Udo Lindenberg und das Panik-Orchester wurden populär mit »Alles klar auf der Andrea Doria« und auf dem gleichnamigen Album war auch »Cello«. Das habe ich damals sogar mal live erlebt. Eine Freundin kannte irgendwie den Panik-Guitarristen aus der Schule, und deshalb hatten wir Karten für ein Konzert in einer Mindener Schulaula.
Die Udo-Platte (eine der ca. 2 Dutzend Schallplatten, die ich überhaupt je besessen habe) kann ich mangels vinyl-kompatibler Laufwerke gerade nicht hören, aber ich erinnere mich an eine ebenfalls schöne Fassung von BAP auf »Hut Ab! Hommage an Udo Lindenberg« (1994).
Gestern abend in der NDR-Talkshow gab’s »Cello« mit Kai Fischer (Piano) und Gustav Peter Wöhler, der mich auch schon früher mit der von Dunja Raijter übersetzten Fassung von Gloria Gaynors »I Will Survive« begeistert hat.
Meine liebste Fassung ist aber die von Queen Bee, die in ihrem leider letzten Programm »Abseits ist, wenn keiner pfeift« eine wunderschöne, an die Sicht der Cellistin angepasste, Fassung hatten. Zum Glück hab’ ich die beiden Bienenköniginnen im November 2005 im Düsseldorfer Savoy-Theater erlebt. Wer’s verpasst hat muss sich mit der CD trösten. Wirklich schade, dass die beiden nicht weiter machen wollen.

