Der Tod ist nicht das Ende
Das war das Schlusswort beim, ja was war das eigentlich? Ein wissenschaftlicher Vortrag? Oder Kleinkunst (so stand’s in der Ankündigung des Theater und Konzerthauses Solingen)? Eine Horror-Picture-Show ohne Rock und Gesang? Wir fragen und Mark Benecke antwortet?
Es ist auf jeden Fall beyond category. Infotainment vom Allerfeinsten. Der herrlich schrullige und im besten Sinne von seiner Sache besessene Mark Benecke (Heimstätte, Wikipedia, YouTube) offerierte ein rundes Dutzend Themen aus seinem kriminalbiologischen Alltag und ließ das Publikum zwei davon wählen. So lernten wir einiges über Fälle angeblich spontaner Selbstentzündung von Menschen und über Maden auf Leichen, die natürlich nicht so ganz natürlich zur Leiche wurden. Zwischendurch wurde abgeschwiffen, dass es eine Pracht war, und ohne dass der rote Faden verloren ging.
Drei Stunden spannende Unterhaltung. Und mir war das nicht genug. Wenn er das nächste Mal in die Gegend kommt will ich mehr davon.

