Ars Vitalis
Großartig, auch beim zweiten mal. Nach dem 25er Jubiläumsprogramm vor zwei Jahren sind Ars Vitalis nun mit dem Programm „Fernwehen“ unterwegs.
Drei Männer (Klaus Huber, Peter Wilmanns und Buddy Sacher) in einem Raum, dessen Atmosphäre an den Aufenthaltsraum in der Anstalt in „Einer flog über das Kuckucksnest“ erinnert, beschäftigen sich, jeder in seiner eigenen Welt versunken. Plötzlich agieren sie gemeinsam und machen großartige Musik quer durch Genres und Zeiten: Allerliebste Version von Terry Jacks „Seasons in the Sun“, Stings „Every Breath You Take“ oder Lennon/McCartneys „Blackbird“, aber auch herrliche Instrumentalstücke oder bizzare Rezitationen von Goethes Wanderers Nachtlied („Über allen Gipfeln ist Ruh“), das offenbar eine Runde durch sogenannte Übersetzungssoftware hinter sich hatte.
Beschreiben kann man es kaum, Sie können ja mal bei YouTube oder Google Video suchen, leider ist die Ausbeute nicht groß. Also besser selber angucken. Alleine die Mimik und Körpersprache der drei sind es wert.

